Presse

Originalartikel in der Frankfurter Rundschau hier zu Lesen.

Eines Tages werden Roboter die Menschen auf der Frankfurter Buchmesse verdrängt haben. In diesem Jahr sind sie bis zum Festival THE ARTS+ vorgedrungen.

Nur wenige Meter von der Frankfurter Antiquariatsmesse mit ihren meterhohen Regalen voller kostbarer Bücher aus längst vergangenen Zeiten, in denen noch Menschenhände die Buchstaben auf das Papier geschrieben haben, verfasst eine Maschine Manifeste. Mit Hilfe von Algorithmen werden innovative Thesen zu Roboterkunst und -ethik, Philosophie und die Mensch-Maschinen-Gesellschaft generiert. Entwickelt wurde „manifest“ von der freien Künstlergruppe robotlab in Zusammenarbeit mit dem ZKM Karlsruhe.

Die Maschine ist ausgestellt im Rahmen des Festivals THE ARTS+, das sich der digitalen Kultur- und Kreativbranche widmet und in diesem Jahr zum zweiten Mal während der Frankfurter Buchmesse stattfindet. Auch wenn Papier noch das dominierende Medium ist – die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten und verdrängt werden kann diese Tatsache auch nicht mehr.

Maschinen können aber nicht nur Texte schreiben, sondern inzwischen auch Bilder malen und Musik komponieren, erfährt man im Salon neben dem Roboterautor bei der Veranstaltung Sonophilia Spark: Creative AI – future or paradox. Seda Röder, Pianistin und Beraterin für kreative Prozesse im Topmanagement, gründete Sonophilia als interdisziplinäre Plattform für die klügsten Köpfe aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft, die den Innovationen der Zukunft aufgeschlossen gegenüberstehen. Zur Buchmesse nach Frankfurt eingeladen hat sie einer dieser Köpfe, Holger Volland, Vizechef der Frankfurter Buchmesse und Initiator von Arts+.

Kompletter Artikel: in der Frankfurter Rundschau hier zu Lesen.