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Schafft der Mensch sich ab? Künstliche Intelligenz beeinflusst unser Leben schon heute, sagt Holger Volland

Von Johanna Dupré

FRANKFURT – Von Menschen geschaffene Roboter erkennen, dass sie ihren Schöpfern ebenbürtig sind: Das ist das Szenario der Serie „Westworld“, deren zweite Staffel gerade auf Sky gestartet ist. Pure Fiktion, natürlich. Bis jetzt. Zwar sind wir vom Aufstand der Künstlichen Intelligenz weit entfernt – aber das, was Holger Volland in seinem Buch „Die kreative Macht der Maschinen“ an existierenden Entwicklungen zusammenträgt, ist nicht weniger erschreckend. Zumal er es wissen muss. Volland ist Gründer von „The Arts+“, dem Digitalfestival der Frankfurter Buchmesse, war in mehreren Agenturen in Deutschland und den USA tätig – kurz: Man nimmt ihm ab, dass er sich auskennt. Und er sieht die Menschheit an einem Punkt, an dem Künstliche Intelligenz unser Leben bereits beeinflusst – und droht, uns auf einem unserer ureigensten Gebiete Konkurrenz zu machen: der schöpferischen Leistung. (Weiter lesen)